Dienstag, 2. Februar 2010

Tag 22 - drei Wochen rum

Jetzt beginnt die wirklich schwierige Phase .. die anfängliche Motivation flacht immer weiter ab und alte Gewohnheiten schleichen sich wieder ein. Immer wenn mir das bewusst wird, versuche ich mich selbst daran zu erinnern warum ich das hier mache und wieviel mehr (freie) Zeit und Energie ich durch das frühe Aufstehen habe.

Wenn ich alleine schlafe, finde ich es auch wirklich nicht sehr schwer morgens aus dem Bett zu kommen. Wenn ich aber (vor allem am Wochenende) neben meiner Freundin aufwache, dann kostet es schon größere Überwindung. An den letzten beiden Wochenenden habe ich mich dann z.B. nach dem Wecker klingeln noch mal hingelegt und etwas weiter geschlummert. An diesen Angewohnheiten will ich in der nächsten Zeit arbeiten.

Das Problem beim länger schlafen am Wochenende liegt dabei nicht an den Stunden, die man an diesen Tagen verschläft, sondern daran, dasss man immer wieder aus dem Rhythmus kommt. In einen gleichbleibenden Schlafrhythmus zu kommen, ist aber eben das Ziel dieses Experimentes.

Hier nochmal eine Grafik an der man sieht, dass ich noch keinen Rhythmus gefunden habe ^^. Die vertikalen Linien markieren die Nächte von Sonntag auf Montag:

2 Kommentare:

  1. erstmal großes lob, dass du schon 3 wochen durchgehalten hast :) ich nehm mir grad ein kleines beispiel an dir und hab heut zum 2. mal versucht, früher aufzustehen..hat leider so gar nicht geklappt, vielleicht sollte ich früher schlafen gehen :D

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  2. Hey hab mir gerade mal deinen Blog durchgelesen.
    Ich habe ein solches Experiment auchmal durchgeführt.
    Es fällt einem mit dem Frühaufstehen wesentlich leichter wenn man schon am Abend weiß wie man die morgendlichen Stunden mit Aktivität füllen will.
    Mir ist aufgefallen, dass du auf Luzides Träumen gestoßen bist.
    Es wird das Frühaufstehen definitiv nicht leichter machen, eher schwerer.
    Es ist es allerdings wert.
    Die Tatsache dass man sich, auch wenn man nicht luzid träumt, mehr mit seinen Träumen auseinandersetzt hilft einem grundlegende Dinge über sich selbst zu erfahren.
    Man träumt allerdings erst sobald die Tiefschlafphase abgeschlossen ist, bei mir ist dies nach 4-5h der Fall.
    Das reicht aus um Fit zu sein, wenn man aber sein Unterbewusstsein erforschen möchte braucht man mehr.
    Aus diesem Grund gibt es Tage an denen ich auch mal locker 12h schlafe.
    Ich habe mitlerweile einen recht flexiblen Schlafrythmus.
    Das wird begünstigt dadurch dass man einen besseren Zugang zu seinem "inneren Schweinehund" oder auch Unterbewussten hat.
    Das kann einen dann auch mal bei wichtigen Sachen vor dem Wecker aus dem Bett holen.
    Den Wecker benutze ich nurnoch um meinen Schlafrythmus um mehrere Stunden zu verschieben, sollte es mal nötig sein.

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